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Esch Sintzel
Winterthur


103 SBB Stellwerk 2 Winterthur
Die Bauten entlang der Winterthurer Gleise fügen sich wie Wagen einer Zugkomposition aneinander. Der Neubau reiht sich in diese Folge ein: Seine verjüngten Enden erinnern an die Anfasungen von Eisenbahn- oder Tramwagen.
Hier dienen sie nicht der Beweglichkeit, sondern der Verankerung – die konkave Form antwortet komplementär auf die konvexe Bewegung der gegenüberliegenden Bauten und macht die erodierende Kraft der Verkehrsströme ablesbar. Die exponierte Lage am Gleiskopf verlangt nach einem Bau mit Haltung; die Regelhaftigkeit des Volumens lässt offen, ob es die Umgebung geformt hat oder von ihr geformt wurde.
Die Luxusschlafwagen vergangener Jahrzehnte stehen Pate für die Micro-Apartments hoch über den Gleisen: nomadisch, mit leichtem Gepäck, aber mit hohem Anspruch an Lebensqualität. Zwei runde Treppenhäuser spannen die Wohngeschosse auf wie Drehgestelle einen Wagen; ein breiter Mittelgang erschliesst die beidseitig aufgereihten Abteile. Ein zentraler Möbelkorpus zoniert den Raum, ohne die räumliche Kontinuität zu unterbrechen. Der Schlafbereich bildet eine geschützte, dämmrige Zone – der Wohnbereich öffnet sich als Ausguck zur Stadt. Drehbare Schränke, Zapfenbandtüren und Vorhänge in langen Schienen erinnern an die Verwandlungskunst klassischer Schlafwagen-Interieurs.
Die Bauten entlang der Winterthurer Gleise fügen sich wie Wagen einer Zugkomposition aneinander. Der Neubau reiht sich in diese Folge ein: Seine verjüngten Enden erinnern an die Anfasungen von Eisenbahn- oder Tramwagen. Hier dienen sie nicht der Beweglichkeit, sondern der Verankerung – die konkave Form antwortet komplementär auf die konvexe Bewegung der gegenüberliegenden Bauten und macht die erodierende Kraft der Verkehrsströme ablesbar. Die exponierte Lage am Gleiskopf verlangt nach einem Bau mit Haltung; die Regelhaftigkeit des Volumens lässt offen, ob es die Umgebung geformt hat oder von ihr geformt wurde. Die Luxusschlafwagen vergangener Jahrzehnte stehen Pate für die Micro-Apartments hoch über den Gleisen: nomadisch, mit leichtem Gepäck, aber mit hohem Anspruch an Lebensqualität. Zwei runde Treppenhäuser spannen die Wohngeschosse auf wie Drehgestelle einen Wagen; ein breiter Mittelgang erschliesst die beidseitig aufgereihten Abteile. Ein zentraler Möbelkorpus zoniert den Raum, ohne die räumliche Kontinuität zu unterbrechen. Der Schlafbereich bildet eine geschützte, dämmrige Zone – der Wohnbereich öffnet sich als Ausguck zur Stadt. Drehbare Schränke, Zapfenbandtüren und Vorhänge in langen Schienen erinnern an die Verwandlungskunst klassischer Schlafwagen-Interieurs.
Der Entwurf des neuen Stadions integriert sich harmonisch in die umgebende Landschaft und Topografie. Die Gebäudegeometrie greift die charakteristische Flächigkeit des Sportparks und des Mauerparks auf und überführt sie in ein zeitgemäßes, barrierefreies Konzept. Der historische Kontext bleibt für die Nutzer erlebbar. Der zentrale Boulevard verbindet das Stadion mit den Sportpark-Gebäuden und schafft eine attraktive Begegnungs- und Aktivitätszone. Das asymmetrische Stadionvolumen öffnet sich zum Boulevard hin, während die Erschließung durch zwei Rampen entlang des Trümmerhügels eine uneingeschränkt inklusive Zugänglichkeit für alle Nutzer gewährleistet.