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Penzel Valier
Winterthur

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103 SBB Stellwerk 2 Winterthur

Das Stellwerk 2 nimmt die bestehende bauliche Logik der Bahnhofsfront auf und führt sie konsequent weiter. Als neuer Abschluss der nördlichen Gebäudezeile verzahnt es sich über Vor- und Rücksprünge mit dem benachbarten Stellwerk 1. Die gestaffelte Höhenentwicklung knüpft an die umgebenden Bauten an – vom historischen Bahnhofsgebäude bis zu den jüngeren Zugangsportalen auf dem Bahnhofplatz.

Der Neubau erhebt sich teilweise über einem bestehenden Relaisraum. Dessen begrenzte Tragfähigkeit bestimmt die Stützenpositionen, die entsprechend unregelmässig ausfallen. Ein umlaufendes Fachwerkband gleicht diese Unregelmässigkeit aus und leitet die Gebäudelasten geordnet ab – das konstruktive Spannungsverhältnis zwischen städtebaulichem Anspruch und vorgefundenem Untergrund wird so bereits im Tragwerk ablesbar.

Der Fachwerkträger umfasst die beiden Bürogeschosse und verteilt die Lasten auf fünf Stützen. Die darüberliegenden Geschosse ruhen in einem feinen Raster auf diesem Trägerkranz. Das Erdgeschoss darunter bleibt vollständig stützenfrei und offen bespielbar. In sämtlichen Nutzungsebenen – Büro wie Wohnen – liegen die Tragelemente in der Gebäudehülle, sodass die Grundrisse flexibel und uneingeschränkt unterteilbar sind.

Jahr: 2018
Ort: Winterthur
Kategorie: Infrastruktur/Bürogebäude

Das Stellwerk 2 nimmt die bestehende bauliche Logik der Bahnhofsfront auf und führt sie konsequent weiter. Als neuer Abschluss der nördlichen Gebäudezeile verzahnt es sich über Vor- und Rücksprünge mit dem benachbarten Stellwerk 1. Die gestaffelte Höhenentwicklung knüpft an die umgebenden Bauten an – vom historischen Bahnhofsgebäude bis zu den jüngeren Zugangsportalen auf dem Bahnhofplatz. ​Der Neubau erhebt sich teilweise über einem bestehenden Relaisraum. Dessen begrenzte Tragfähigkeit bestimmt die Stützenpositionen, die entsprechend unregelmässig ausfallen. Ein umlaufendes Fachwerkband gleicht diese Unregelmässigkeit aus und leitet die Gebäudelasten geordnet ab – das konstruktive Spannungsverhältnis zwischen städtebaulichem Anspruch und vorgefundenem Untergrund wird so bereits im Tragwerk ablesbar. Der Fachwerkträger umfasst die beiden Bürogeschosse und verteilt die Lasten auf fünf Stützen. Die darüberliegenden Geschosse ruhen in einem feinen Raster auf diesem Trägerkranz. Das Erdgeschoss darunter bleibt vollständig stützenfrei und offen bespielbar. In sämtlichen Nutzungsebenen – Büro wie Wohnen – liegen die Tragelemente in der Gebäudehülle, sodass die Grundrisse flexibel und uneingeschränkt unterteilbar sind.

Der Entwurf des neuen Stadions integriert sich harmonisch in die umgebende Landschaft und Topografie. Die Gebäudegeometrie greift die charakteristische Flächigkeit des Sportparks und des Mauerparks auf und überführt sie in ein zeitgemäßes, barrierefreies Konzept. Der historische Kontext bleibt für die Nutzer erlebbar. Der zentrale Boulevard verbindet das Stadion mit den Sportpark-Gebäuden und schafft eine attraktive Begegnungs- und Aktivitätszone. Das asymmetrische Stadionvolumen öffnet sich zum Boulevard hin, während die Erschließung durch zwei Rampen entlang des Trümmerhügels eine uneingeschränkt inklusive Zugänglichkeit für alle Nutzer gewährleistet.

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