Sanierung und Aufstockung Rue Cristino Garcia
Das Gebäude 3–5–7 Rue Cristino Garcia befindet sich heute in einem komplexen städtebaulichen Kontext, geprägt von der fortlaufenden Transformation der Stadtränder.
Zwischen Park und Boulevard Périphérique gelegen, ist es Teil des Lamoricière-Komplexes, einer monumentalen Wohnanlage aus dem Jahr 1957, die den Eingang zur Porte de Vincennes markiert und ein Beispiel der Nachkriegs-Wohnbaupolitik darstellt.
Als erstes Gebäude innerhalb dieses Ensembles, das saniert wird, versteht sich das Projekt als Neuinterpretation eines vernachlässigten Bestandsgebäudes hin zu hochwertigem studentischem Wohnen.
Der Eingriff folgt einer zweifachen Strategie. Einerseits wird die bestehende Struktur neu organisiert, wobei ein Großteil der Bausubstanz sowie die graue Energie des Betontragwerks und der steinernen Fassaden erhalten bleiben.
Andererseits ergänzt eine leichte Holzaufstockung das Gebäude, schafft zusätzlichen Wohnraum und verleiht ihm eine neue architektonische Identität und Präsenz.
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Henley Halebrown
Paris

Das Gebäude 3–5–7 Rue Cristino Garcia befindet sich heute in einem komplexen städtebaulichen Kontext, geprägt von der fortlaufenden Transformation der Stadtränder. Zwischen Park und Boulevard Périphérique gelegen, ist es Teil des Lamoricière-Komplexes, einer monumentalen Wohnanlage aus dem Jahr 1957, die den Eingang zur Porte de Vincennes markiert und ein Beispiel der Nachkriegs-Wohnbaupolitik darstellt. Als erstes Gebäude innerhalb dieses Ensembles, das saniert wird, versteht sich das Projekt als Neuinterpretation eines vernachlässigten Bestandsgebäudes hin zu hochwertigem studentischem Wohnen. Der Eingriff folgt einer zweifachen Strategie. Einerseits wird die bestehende Struktur neu organisiert, wobei ein Großteil der Bausubstanz sowie die graue Energie des Betontragwerks und der steinernen Fassaden erhalten bleiben. Andererseits ergänzt eine leichte Holzaufstockung das Gebäude, schafft zusätzlichen Wohnraum und verleiht ihm eine neue architektonische Identität und Präsenz.


Der Entwurf des neuen Stadions integriert sich harmonisch in die umgebende Landschaft und Topografie. Die Gebäudegeometrie greift die charakteristische Flächigkeit des Sportparks und des Mauerparks auf und überführt sie in ein zeitgemäßes, barrierefreies Konzept. Der historische Kontext bleibt für die Nutzer erlebbar. Der zentrale Boulevard verbindet das Stadion mit den Sportpark-Gebäuden und schafft eine attraktive Begegnungs- und Aktivitätszone. Das asymmetrische Stadionvolumen öffnet sich zum Boulevard hin, während die Erschließung durch zwei Rampen entlang des Trümmerhügels eine uneingeschränkt inklusive Zugänglichkeit für alle Nutzer gewährleistet.