


Restrukturierung und Erweiterung Le Carré Champerret, Levallois-Perret
Das vorliegende Projekt umfasst die Transformation eines Gebäudeensembles aus der zweiten Hälfte der 1980er Jahre in eine zeitgemäße und zugleich zeitlose Architektur.
Ziel ist es, die Qualitäten des Bestands freizulegen und dem Ensemble eine neue Identität zu geben, ohne seine prägnante städtebauliche Position am Stadteingang von Levallois-Perret und an der Grenze zu Paris zu verlieren. Die ausgewogene volumetrische Komposition mit vier gleichwertigen Baukörpern, einem großzügigen Innenhof und der Öffnung zum städtischen Kontext bleibt erhalten.
Ein zentraler Aspekt ist der weitgehende Erhalt der bestehenden Bausubstanz. Die Primärstruktur wird größtenteils bewahrt, Eingriffe werden auf das notwendige Minimum reduziert und der Wiedereinsatz von Materialien aus dem Rückbau mitgedacht.
Durch gezielte Öffnungen, klare Erschließungsstrukturen und eine Durchmischung von Nutzungen entstehen Transparenz und Belebung im Verhältnis zum öffentlichen Raum. Gleichzeitig werden Brandschutz und Barrierefreiheit auf den aktuellen Stand gebracht, mit kompakten, flexiblen und gut belichteten Grundrissen.
Die energetische Performance wird deutlich verbessert, um ambitionierte Nachhaltigkeitsstandards zu erreichen. Ergänzend werden Dachflächen und Terrassen umfassend begrünt und größtenteils zugänglich gemacht, sodass ein zusammenhängender, klimawirksamer Freiraum entsteht, der das Quartier bereichert und neue ökologische Qualitäten schafft.



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Baumschlager Eberle
Paris


Das vorliegende Projekt umfasst die Transformation eines Gebäudeensembles aus der zweiten Hälfte der 1980er Jahre in eine zeitgemäße und zugleich zeitlose Architektur. Ziel ist es, die Qualitäten des Bestands freizulegen und dem Ensemble eine neue Identität zu geben, ohne seine prägnante städtebauliche Position am Stadteingang von Levallois-Perret und an der Grenze zu Paris zu verlieren. Die ausgewogene volumetrische Komposition mit vier gleichwertigen Baukörpern, einem großzügigen Innenhof und der Öffnung zum städtischen Kontext bleibt erhalten. Ein zentraler Aspekt ist der weitgehende Erhalt der bestehenden Bausubstanz. Die Primärstruktur wird größtenteils bewahrt, Eingriffe werden auf das notwendige Minimum reduziert und der Wiedereinsatz von Materialien aus dem Rückbau mitgedacht. Durch gezielte Öffnungen, klare Erschließungsstrukturen und eine Durchmischung von Nutzungen entstehen Transparenz und Belebung im Verhältnis zum öffentlichen Raum. Gleichzeitig werden Brandschutz und Barrierefreiheit auf den aktuellen Stand gebracht, mit kompakten, flexiblen und gut belichteten Grundrissen. Die energetische Performance wird deutlich verbessert, um ambitionierte Nachhaltigkeitsstandards zu erreichen. Ergänzend werden Dachflächen und Terrassen umfassend begrünt und größtenteils zugänglich gemacht, sodass ein zusammenhängender, klimawirksamer Freiraum entsteht, der das Quartier bereichert und neue ökologische Qualitäten schafft.
Der Entwurf des neuen Stadions integriert sich harmonisch in die umgebende Landschaft und Topografie. Die Gebäudegeometrie greift die charakteristische Flächigkeit des Sportparks und des Mauerparks auf und überführt sie in ein zeitgemäßes, barrierefreies Konzept. Der historische Kontext bleibt für die Nutzer erlebbar. Der zentrale Boulevard verbindet das Stadion mit den Sportpark-Gebäuden und schafft eine attraktive Begegnungs- und Aktivitätszone. Das asymmetrische Stadionvolumen öffnet sich zum Boulevard hin, während die Erschließung durch zwei Rampen entlang des Trümmerhügels eine uneingeschränkt inklusive Zugänglichkeit für alle Nutzer gewährleistet.